Übersicht und Topos
Bereich Icewelli Zugang An der Straße nach Garmisch ca. 1,5km nach der alten Grenzstation (Schanz) auf der rechten Seite. Von der Straße aus recht gut zu erkennen. Irgendwo parken, wo man nicht den Verkehr stört oder vom Schneepflug "eingeschoben" wird. Recht schwierig. Über die Bahngeleise hinweg rauf zum Eisfall. Charakter Es stehen drei Varianten zur Verfügung.
- Ganz rechts die Rampe etwas leichter.
- Die Säule, hier gehts ordentlich zur Sache.
- Den Icewelli, der eine harte mixed Route ist und nicht leicht ist.
Icewelli. Warum dieser Name? Das verdient eine Erklärung: Es ist Samstag. Eiskalt, sicher minus 15°C. Stefan und ich treffen uns bei mir und ich kann erkennen, dass Stefan eine sehr, sehr harte Nacht mit viel Flüssigkeit hinter sich hat. Er riecht auch entsprechend. Nichts desto trotz schnappe ich die Hilti und alles notwendige Material. Wir fahren mit dem Traktor/Schlepper/Bulldog, ausgerüstet mit Schneeketten uns Schaufel Richtung Garmisch. Schieben uns mit 4to Gewicht einen Parklatz frei - Stefan schaut recht eigenartig drein und hat keine gute Farbe mehr im Gesicht. Wir gehen rauf zum Eisfall, was für Stefan eine Strafe ist. So sieht er auch dann noch schelchter aus. Beim Anziehen der Ausrüstung bemerkt Stefan, dass er seinen Gurt nicht mit hat. Pech, denn es ist wirklich sehr kalt, wenn man im halben Suff bei minus 15° C mehrere Stunden sichern muss. Mir war sehr warm :-))). Der Icewelli wurde im Vorstieg eingerichtet, ist dem entsprechend gut abgesichert. Dem Stefan war nur furchtbar kalt dabei und ich hatte eine Menge Spass. Jetzt kennt ihr den wahren Grund des Namens.
Ice für Eis und Welli, ein lokaler Ausdruck wenn man einen "Rausch" hat.
Abstieg Über den Eisfall abseilen. Bemerkung Guter Trainingseisfall. Die Säule ist keine leichte Sache. Übersicht
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